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Übungshalle - Dojo


DOJO

bezeichnet im japanischen den "Ort des Weges" hier praktiziert man BUDO (Der Weg der Kampfkünste, Judo, Kendo, Karate-do usw.). Einem Tempel vergleichbar, ist der Dojo ein geheiligter Ort, in dem man eintritt, um sich unterweisen zu lassen, um zu üben oder um seine Kräfte zu regenerieren. Aber wie die Meister stets betonen, wird Budo nicht nur im Dojo ausgeübt. Vielmehr stellt es eine Lebenseinstellung - eine Lebenskunst dar, die in jedem Moment im Alltag zum tragen kommen soll.

Prinzip der Dojo-Etikette ist, sich so zu verhalten, dass alle Anwesenden sich wohl fühlen und dass eine angenehme Atmosphäre im Dojo entsteht. Jeder nimmt Rücksicht und ist bestrebt, niemanden hinderlich oder störend im Weg zu sein. Es geht in einem Dojo keineswegs starr und humorlos zu. Es herrscht eine ruhige, heiter-gelassene, aber sehr konzentrierte Stimmung. Die Ernsthaftigkeit des Übens drückt sich nicht in Verbissenheit und pompöser Wichtigtuerei aus. Man übt ernsthaft und mit aller Konzentration, die einem möglich ist, ohne sich selbst dabei allzu wichtig zu nehmen und ohne das eigene Bemühen zu dramatisieren.

Das wahre Dojo, so lehren es die Meister, ist derjenige, den sich der Schüler in seinem Herzen errichtet, tief in seinem Inneren.

"Wenn Du das Tor durchschritten hast wirst du noch ein Tor erblicken, und hinter diesem ist wieder ein Tor. Die Füße des Pilgers werden schwer - sei guten Mutes und geh zügig voran"